Januar

22 Essays, hier 3 Beispiele:
Klinke dich aus, reicher Jüngling

Willst du dich selbst schocken? Willst du in deinen Grundfesten erschüttert werden und dich ratlos vor unerwarteten Sinnfragen wiederfinden? Ja, wenn du mutig und masochistisch genug für ein solches Ansinnen bist, dann klinke dich aus!

Wer argumentiert, hat verloren

Wir lernten, dass Worte und Sätze etwas bedeuten und bewirken. Das ist edel, aber veraltet. Sprache bedeutet nichts mehr. Politik und Propaganda reden offensichtlich Unwahres – und wer auf Realitätssinn besteht, gilt als der Böse. Fürwahr eine neue Zeit!

Was sie wirklich mit »Anti-Rassismus« meinen

Der Kampf gegen vermeintlichen »Rassismus« ergibt erstaunlich wenig Sinn, wird er doch da geführt, wo man am wenigsten rassistisch ist – im Westen. Bis man versteht, dass es ein Kampf gegen Tradition, Werte und Erbe ist.

Februar

21 Essays, hier 3 Beispiele:
Klarname als Waffe, Verletzliche als Kollateralschaden

Merz will Online-Klarnamen. Die Ex-Muslima, die Misshandlung fürchtet. Der schwule Jugendliche, der seine Familie fürchtet. Der Angestellte, der seinen Chef fürchtet. Merz will sie bloßstellen – Kollateralschäden im Kampf gegen falsche Meinungen.

Die Banalität der Lüge

Die Banalität der Lüge

Der Staatsfunk sendet ein KI-generiertes Fake-Video. Hat man also gelogen? Vielleicht ist es schlimmer: Wir haben es womöglich mit »Wahrheitsblinden« zu tun, für die Wahrheit keine instinktive Kategorie ist.

Was ist ein Land ohne Recht?

Ja, es ist schlimm, wenn in »Unserer Demokratie« demokratische Werte aufgehoben werden. Doch auch in Monarchie oder Sozialismus kann es nett sein. Noch schlimmer ist, wenn (siehe Fall Daniel Günther) die Gerichtsurteile das Recht zu verhöhnen scheinen.

März

23 Essays, hier 3 Beispiele:
Virtuelle Gewalt, reale Überwachung

»Unsere Demokratie« will die nächste totalitäre Maßnahme durchziehen. Man sucht den Aufhänger und fährt Kampagne. Dass der Aufhänger gar nicht zur geplanten Freiheitsbeschränkung passt – egal. Moralpanik treibt die Schafe in immer engere Gatter.

»Die erste Phase dieses Krieges hat Spaß gemacht.«

In der Jüdischen Allgemeinen heißt es über den Angriff auf den Iran: »Die erste Phase dieses Krieges hat Spaß gemacht.« – Uff. Man fragt sich, in welchem Kontext so eine Zeile entsteht (und freigegeben wird).

Feigling, aber nicht Lump

Feigling, aber nicht Lump

Die Wahrheit zu verschweigen, kann dich zum Feigling machen. Die Wahrheit aber zu bestreiten (ob wissentlich oder einfach überprüfbar), macht dich zum Lügner und Lump. Beides sind Entscheidungen – aber nur eine davon lässt sich korrigieren.

April

23 Essays, hier 3 Beispiele:
Alles, wofür sie kämpften

Alles, wofür sie kämpften

Die Großeltern-Generation kämpfte für eine Welt, die heute aktiv von oben zerstört wird. Doch ich muss mich ehrlich fragen: Was tue ich konkret, um zu verhindern, dass ALLES verloren geht, wofür es sich einst zu kämpfen lohnte?

You have 6 hours to surrender

Wer heute keine Angst hätte, wäre dumm. »Fürchtet euch nicht« heißt es aber, doch das heißt nicht, dass kein Anlass zur Furcht besteht! Es bedeutet, dass ein Weg heraus existiert. Die Wahrheit ist, dass es dringend ratsam wäre, diesen Weg zu beschreiten.

Es gibt zu tun, es wird spät

Politiker versuchen, Gesetze gegen Angst und Hass zu erlassen – als ließe sich Liebe und Zuversicht befehlen. Dem Feuer muss nicht befohlen werden, Wärme auszustrahlen – Wärme ist die Natur des Feuers. Ähnlich ist es mit Liebe und Zuversicht.

Mai

20 Essays, hier 3 Beispiele:
Erst ist da ein Berg

Erst ist da ein Berg

Erst ist da ein Berg. Dann ist da kein Berg. Und dann ist da (wieder) ein Berg. (An welchem Punkt befinden wir uns gerade?)

Wenige Stockwerke, wenn überhaupt

2024 verglichen wir Deutschland mit einem, der aus dem 10. Stock fällt – und sich ans Fallen gewöhnt. 2026 rauschen die Stockwerke weiter vorbei: Ausreiseverbote, Zensur, Sanktionen. Sind wir längst »aufgeschlagen« und wollen es nur nicht wahrhaben?

Den wahren Charakter

Den wahren Charakter

Den wahren Charakter eines Menschen erkennst du, wenn er Macht erhält. Wir haben gewissen Leuten (auch) moralische Macht über uns gegeben – und nun zeigt sich, wer sie wirklich sind. Höchste Zeit, diese Macht zurückzufordern.

Juni

19 Essays, hier 3 Beispiele:
Wenn der Schiedsrichter gegen dich spielt

AfD-Abgeordneter spricht 20 Sekunden, dann wird seine Einleitung jäh unterbrochen, er möge doch bitte »zum Thema« reden. Erzählt mir nicht, dass es »Demokratie« ist, wenn der Schiedsrichter aggressiv für die eigene Mannschaft spielt.

Offensichtlich Schnee

Offensichtlich Schnee

Es ist hilfreich, seine Gedanken auszuformulieren, so klar sie sich im Kopf auch anfühlen mögen. Im Kopf sind die Gedanken wie ein verworrenes Wollknäuel. Ausformulieren zwingt, Gedanken wie auf einen Faden aufzureihen. Die Seele braucht das heute.

Es geht zu Ende mit Danisch

Es geht zu Ende mit Danisch

Wie lange bleibt dein Leben sinnvoll, wenn dir der Strom abgedreht wird? Wie lange, wenn auch der Handy-Akku leer ist? Und wie lange würde Deutschland weiterwurschteln können, wenn Frankreich den Strom und USA die Internet-Software abdrehen?

Juli

18 Essays, hier 3 Beispiele:
Die Mutter, quasi Teil der Familie

Jens Spahn hat jetzt einen Sohn, der heißt Georg. Die CDU ist total gegen Leihmutterschaft, wegen »Werten«, aber was interessieren einen »Unsere Demokratie«-Politiker die eigenen »Werte«? (Oder die klare Ansage des Vatikans?)

Ihr selbst geht ja nicht hinein

Seien wir ehrlich: Jesus würde heute nach § 188 StGB angeklagt. Doch Judas hätte zuvor eine NGO gegründet, die Jesus extra viel »Hass und Hetze« nachweist. (Und Judas hätte auch weit mehr als 30 Silberlinge kassiert – für »Demokratieförderung«.)

Durch meine übergroße Schuld

Wenig ist schmerzhafter, als sich öffentlich zu seinem Versagen zu bekennen. Und wenig ist so reinigend, so befreiend – so wichtig. (Aber wer traut sich das schon. Man macht sich ja angreifbar!)

August

16 Essays, hier 3 Beispiele:
Was ist Gratismut?

Was ist Gratismut?

Es gibt ein deutsches Wort für den Pseudo-Mut, lautstark gegen das zu sein, was ohnehin schon verurteilt ist: Gratismut. Kostenloser Mut. Gratis so, wie eine Gratis-Bratwurst gratis ist (etwa nach der Impfung).

Links und woke: verschiedene Wörter für dieselbe Sünde

»Wokeness« und modernes »Linkssein« sind neue Wörter für das, was Christen »Hochmut« nennen. Eine Todsünde. Um Menschen geistlich kaputtzumachen, bringe sie dazu, ihren Hochmut für gut zu halten – mache sie »woke« und »links«.

Sag den Kindern »Tschüss«

Eine Mutter steht vor Gericht, weil sie ihre drei Kinder erwürgt hat – und eine erschreckende Zahl von Frauen bekundet öffentlich Sympathie für sie. Warum?! Hier passiert etwas wirklich Düsteres.

September

15 Essays, hier 3 Beispiele:
Eine kurze Fahrt genügt

Eine kurze Fahrt genügt

Eine Fahrt im frühen Bus: Arbeiter auf dem Weg zur Arbeit. Und sie unterscheiden sich dann doch vom „Stadtbild“. Doch diese Arbeiter sind es, die das Stadtbild finanzieren. Es ist unfair ­– und es wird nicht lange gutgehen.

Wie sehr betäubt bist du eigentlich?

Am Morgen des 11.9.2001 unterzog ich mich einer Zahnwurzelbehandlung. Ich wankte dann zum Kölner Neumarkt. Menschen standen vor TV-Geräten. Ich sah die Bilder, live. „Wie sehr betäubt bist du eigentlich?!“, fragte ich mich. (Ich frage es immer noch.)

Nicht sein kurzes Froschleben mit Irrelevantem

Vier Wege, ein Frosch: Wer schweigt, ist sicher. Wer die Wahrheit sagt, landet im Froschgefängnis. Eine Fabel darüber, wie man Wahres sagt, ohne dafür eingesperrt zu werden – und was das mit dem Tagesschau-Publikum zu tun hat.

Oktober

7 Essays, hier 3 Beispiele:
Titanic, aber Karibik statt Eiswasser

„Soll ich auswandern, soll ich bleiben?“ – Jahr für Jahr stellen sich Deutsche diese Frage. Ja, der Akt selbst wird schwieriger. Und einstige Zielländer werden Deutschland immer ähnlicher. Was also sind die WIRKLICHEN Gründe, die jemand bedenken sollte?

Zu früh die Wahrheit

Zu früh die Wahrheit

Tilo Jung stellt Ulf Poschardt neben Martin Sellner, doch in seiner Naivität belegt Jung damit tatsächlich, dass in dieser Ära doch als „Nazi“ gilt, wer eine Wahrheit so früh aussprach, dass womöglich noch etwas zu ändern gewesen wäre.

Die Lage beobachtend, hart gearbeitet

Politiker „beobachten die Lage“, während Frankreich wieder brennt. Ich auch. Vor allem aber habe ich an der neuen Version von Latin Prayer gearbeitet: herunterladbare Übersetzungen und Tablet-Layout.