Mai

4 Essays, hier 3 Beispiele:
Populismus on the Rocks

Populismus on the Rocks

"Populisten" bedienen ein Bedürfnis. Die bestehenden Machtverwalter haben ein Vakuum entstehen lassen. Populisten füllen dieses Vakuum. Um die Populisten zu verstehen, muss man die Lücke verstehen, in die sie stoßen.

Bundesrichter Gauck

Bundesrichter Gauck

Wir müssen fragen, ob Gauck der richtige Bundespräsident ist, in einem ohnehin fiebernden Deutschland, in einer hochnervösen Welt. Der öffentliche Gauck kennt nur Schwarz und Weiß, Freund und Feind, Hell und Dunkel. Eine Amtszeit reicht.

Merkel und ihr merk-würdiger Trick

Es mag ein frommer Wunsch bleiben, doch ich hoffe auf den Tag, an dem ein Journalist in einem Merkel-Interview sagt: »Sie weichen jetzt auf Ihr Gefühl aus, das hat aber nichts mit dem Problem zu tun. Zurück zur Sache, Frau Bundeskanzlerin!«

Juni

4 Essays, hier 3 Beispiele:
Es gibt kein Recht auf Dummheit

Die Grünen betreiben einen erschreckend erfolgreichen »Dummheitskult«. Dieser Text legt zu dieser Behauptung eine »Theorie der Dummheit« vor, und damit können Sie selbst prüfen, ob es stimmt.

Zitate, die Blendgranaten der Talkshow

Auf jede Empörungsrampe im Stil von "X hat Y gesagt!" sollten wir antworten mit: "Ja, schlimm – aber welche Lösung schlagen Sie für das konkrete Problem vor?"

EU, Europa und deine Mutter

EU, Europa und deine Mutter

Wenn Politiker und Journalisten Europa sagen und EU meinen, ist zu befürchten, dass ihnen nicht einmal auffällt, was sie damit rundum negativ anrichten. Von aufwärts gebrochenen Biografien und abwärts gerichtetem Intellekt.

Juli

8 Essays, hier 3 Beispiele:
Eine zensierte Welt ist eine freudlose Welt

Die westliche Kultur entwickelt sich gerade zurück. Die öffentliche Debatte wird dümmer, sie infantilisiert. Freiwillig dumme Social Justice Warriors und religiöse Fanatiker eint die Weigerung, über sich selbst zu reflektieren, sich zu prüfen und zu korrigieren.

Gewöhnen an den Terror

Gewöhnen an den Terror

Wir werden uns, wie in Israel, an sichtbar Bewaffnete in Einkaufszonen und vor Restaurants gewöhnen müssen. Wir werden Mitmenschen, die ins Cafe kommen, aus dem Augenwinkel nach Waffen scannen. Immer mehr von uns werden mal dabei sein müssen, wenn ein Bekannter beerdigt wird, vom Terror zu früh aus dem Leben gerissen.

Sie machen Angst, das Falsche zu sagen, um uns zum Schweigen zu bringen

Im Merkel-Maas-Deutschland haben immer mehr Bürger das Gefühl, dass ein falsches Wort schärfer bestraft wird als der Steinwurf auf einen Polizisten. Und die Regierung forciert dieses Gefühl der Angst. Der sollten wir nicht nachgeben.

August

2 Essays, hier sind sie beide:
Merkel – ihr Erbe wird ein Land ohne Verantwortungsgefühl sein

„Wir“ sollen schaffen, aber wir wissen nicht, wer wir sind. Die merkelsche Pflichtrepublik wird scheitern. Sie scheitert bereits.

Es gibt keine Freiheit ohne gute Regeln

Merkel und Maas zählen auf unsere Trägheit. Wenn sie gute Regeln ad hoc aufheben oder Privatregeln an den Institutionen vorbei etablieren wollen, müssen wir widersprechen. Erinnern wir sie, dass sie in unserem Auftrag handeln. Und wenn sie sich nicht erinnern lassen, wählen wir sie ab.

September

4 Essays, hier 3 Beispiele:
Taten statt Erklärungen

Taten statt Erklärungen

Die von Merkel provozierten Probleme (das »Jahr 2016«) werden sich nicht durch »Erklärungen« lösen lassen. Durch »Herz statt Kopf« ganz bestimmt nicht. Mit Grundschul-Rhetorik lassen sich Wahlkämpfe gewinnen und Fernsehsender betreiben, aber kein Staat lenken.

Deutschland braucht mehr als eine Alternative

30,6% wählten Weiter-so. 19% wählten Ich-glaube-alles-was-im-Fernsehen-läuft. 13,2% bzw. 3% wählten Es-war-damals-nicht-alles-schlecht. 4,5% wählten mehr Blümchen und weitere 3% befanden, Meck-Pomms drängendstes Problem sei der Mangel an hippen Start-ups. 20,1% aber skandierten via Kreuzchen ihr Merkel-muss-weg.

Sagt die Wahrheit, sonst tun’s die Populisten

Politiker sollten Wahrheit nicht in Salamischeiben-Taktik nach außen sickern lassen, wenn die Populisten versprechen, die ganze Wurst auf den Tisch zu hauen. Bringen Sie große, satt machende Stücke von der Wahrheit unters Volk. Deshalb müssen Sie ja noch lange nicht sagen, wie die Wurst gemacht wurde.

Oktober

2 Essays, hier sind sie beide:
Regt euch ab

Regt euch ab

Was ist schlimmer als Crystal Meth, Füllfederhalter und Berliner Selbstbesoffenheit zusammen? Es ist die Aufregung.

Linus raus aus Småland! Postfaktisch gilt nicht Frau Merkel.

Haben Sie den Mut, ungeliebt zu sein! Merkel hat Interessen. Karrierejournalisten mögen Ihnen hierzu ein diffuses Blasphemie-Bauchgefühl eingeimpft haben. Aufgeklärte Erwachsene wägen Merkels Interessen gegen die eigenen ab.

November

5 Essays, hier 3 Beispiele:
Die Medien sind tot, lang leben die Medien!

Die »Qualitätsmedien« werden wie die katholische Kirche in einem Autoritäts-Zwischenreich weiterleben. Das Profit-Center der Kirche ist nicht mehr der Glaube, sondern sind Immobilien, Krankenhäuser, Schulen und nun auch die Flüchtlingskrise.

USA: Warum ich Trump wählen würde

Am 7. Nov. 2016, dem Tag vor der US-Wahl 2016, hatte ich aufgeschrieben und gepostet, warum ich Trump wählen würde. Dieser Text ist, erlaube ich mir zu sagen, wirklich gut »gealtert«.

Alte weise Männer

Alte weise Männer

Denken wir einmal weiter: Was wird passieren, wenn Männer von Frauen lernen, aber Frauen das Dazulernen von Männern als »mansplaining« ablehnen? Richtig: Der Vorsprung der Männer wird größer.

Dezember

7 Essays, hier 3 Beispiele:
Ich habe keine Angst mehr

Ich habe keine Angst mehr

Diesen Text schrieb ich am frühen Morgen des 20. Dezember 2016, dem Tag nach dem Attentat am Breitscheidplatz. Er ist für mich noch immer eine Prüfung: Stimmt es noch, dass ich »keine Angst mehr« habe?

Schönheit ist die neue Revolution

Der Londoner Bürgermeister, Sadiq Khan, hat – als eine seiner ersten Handlungen – Bilder schöner Frauen in der U-Bahn-Werbung verboten. In Deutschland wollen Grüne die Bilder schöner Frauen in der Öffentlichkeit unter Strafe stellen.

Destabilisierende falsche Meinung – bitte was?!

Grosse-Brömer (CDU) will das Behauptete als gegeben darstellen und lieber diskutieren, wie man damit umgeht. Ist die Prämisse erst akzeptiert, fordert es sich ungeniert.