Ich möchte sterben wie dieser Pilot

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Neun Menschen starben beim Learjet-Absturz in Palm Beach. In seinen letzten Sekunden betet der Kapitän das Vaterunser – die Co-Pilotin fluchte. Wir alle werden sterben. Die Frage ist nicht ob, sondern wie, in welchem Geist.

Ich möchte sterben wie der erste Pilot im kürzlichen Learjet-Crash, und das ist mir in der zentralen Hinsicht ernst – lasst mich erklären!

Palm Beach, 1. November

Am 1. November stürzte ein Learjet im Bezirk Palm Beach in ein Wohngebiet. Alle neun Menschen an Bord kamen ums Leben. Unter den Passagieren der Unternehmer Adam Robinson samt Familie, Kinderfrau und zwei Freunden (cbs12.com, 02.11.2026).

Im Cockpit

Am Steuer saß der 55-jährige Kapitän Jeff Gregory (wptv.com, 02.11.2026). An seiner Seite war eine erst 20-jährige Copilotin (newsweek.com, 02.11.2026). Am Boden wurde niemand getötet.

Eine Gewitterfront

Die offizielle Ursache ist jetzt noch ungeklärt; die Ermittler prüfen, welche Rolle eine Gewitterfront spielte (washingtonpost.com, 02.11.2026). Im Internet liest man Vermutung von Piloten, dass wichtige Teile des Flugzeugs aus- oder sogar abfielen.

Worüber ich nicht rede

Ich werde hier nicht über das junge Alter der Copilotin reden. Ich werde auch nicht über politische Positionen und die Ethik des Unternehmers reden. Beide werden an anderer Stelle ausgiebig diskutiert.

Ein anderer Unterschied

Ich möchte hier auf einen anderen Unterschied hinweisen. Und der ist so erschütternd wie berührend.

Der Funkverkehr

Die Audio-Aufnahmen des Funkverkehrs wurden veröffentlicht. Von Routine-Meldungen übers Mayday bis zur finalen Funkstille.

Es ist sehr emotional belastend, deshalb möchte ich euch nur einen sehr bestimmten, kurzen Ausschnitt vorspielen. Das gesamte Audio ist sehr belastend, aber online einfach zu finden.

Schimpfen und Fluchen

Das Funksprechgerät wird von der jungen Copilotin bedient. Vor und nach jener Sekunde hört man ihre verzweifelten letzten Worte, auch Schimpfen und Fluchen.

Eine Männerstimme betet

An einer Stelle aber hören wir eine Männerstimme, und diese Stimme betet. Die meisten Berichte schreiben diese Stimme logischerweise dem ersten Piloten zu.

„holy be thy name“

Wir hören die Worte: „holy be thy name“ (lifesitenews.com, 02.11.2026).

Holy be thy name

Das Vaterunser

In seinen letzten Sekunden betet der 55-jährige Jeff Gregory mit ruhiger Stimme das Vaterunser, auf Englisch.

Holy statt hallowed

Er sagt „holy“ statt altertümlich „hallowed“. Vielleicht hat er es so gelernt. Vielleicht verwendet er in dieser extremstmöglichen Stress-Situation seine Worte. Und auch die Copilotin verwendet das Wort „holy“ – leider als Teil eines unschönen Fluchs.

Nicht ob, sondern wie

Bis auf sehr wenige Menschen werden wir doch alle sterben. Die Frage ist nicht ob, sondern wie.

Wie werden wir gehen?

So erschütternd diese Audio-Aufnahmen sind, so stellen sie uns doch vor die Frage: Wenn plötzlich klar oder zumindest möglich wird, dass es heute vorbei ist, wie werden wir gehen?

Fluch oder Gebet

Fluchend und verzweifelt? Oder mit dem Vaterunser auf den Lippen und Ruhe im Herzen?

Pater noster

Es ergibt sich, dass ich jetzt aktuell das Latin-Prayer-Video zum Vaterunser online gestellt habe. Falls vielleicht auch euch Latein die „Sprache des Herzens“ ist – oder potenziell sein könnte –, oder falls ihr neugierig seid, was mich bewegt und motiviert, betet via YouTube mit und empfehlt das Video euren Freunden!

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Der Essay Ich möchte sterben wie dieser Pilot von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://dushan.org/tagebuch/wie-dieser-pilot/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!