2026

Bewaffneter attackiert Beamte, richtet Schaden an. Elf Tage später mischt er sich in Einsatz ein, Waffe am Körper – und wird erschossen. Linke machen nun Märtyrer aus ihm. Der Fall Alex Pretti zeigt, wie weit sich Linke von der Realität entfernt haben.

Traditionen sind die Experimente, die funktionierten. Sozialisten (ob »Öko-« oder sonstwas) aber wollen sie schleifen – und das einzige Experiment wiederholen, das ständig scheitert.

Wir lernten, dass Worte und Sätze etwas bedeuten und bewirken. Das ist edel, aber veraltet. Sprache bedeutet nichts mehr. Politik und Propaganda reden offensichtlich Unwahres – und wer auf Realitätssinn besteht, gilt als der Böse. Fürwahr eine neue Zeit!

In der FAZ wird Trump vorgeworfen, Wahlen zu manipulieren – weil Wähler ihre Staatsbürgerschaft nachweisen sollen. Linke Logik: Wahlbetrug zu verhindern ist Wahlbetrug. Orwell applaudiert. Und Mainstream-Medienkonsumenten glauben so einen Bullshit.

Ich möchte meine Mitmenschen bisweilen an den Schultern packen, sie ordentlich durchrütteln und ihnen ins Gesicht brüllen: »Dir wurden Lebenszeit und Denkfähigkeit anvertraut – warum verschleuderst du sie?!« (Und dann bleibe ich doch höflich.)

Mel Gibson. Kanye West. Tom Cruise. Charlie Sheen. – Die »Freaks« und die »Ausgestoßenen« (die vom Show-Business nur geduldet werden, weil und solange sie Geld einbringen) fehlen auffällig in den Epstein-Akten. Dort finden sich vor allem die »Guten«.

Zu Palmsonntag jubelte die Menge palmenwedelnd Jesus zu, rief: »Hosianna!« – Fünf Tage später grölten sie: »Kreuzigt ihn!« – Bildet euch nicht viel drauf ein, wenn man euch bejubelt. Grämt euch nicht, wenn sie euch verfluchen. Die Menge ist wankelmütig!

2024 hieß es, dass »wegen Bedrohungslage« strategische Raketen nach Deutschland verlegt werden – in 2026. »Warum erst 2026?«, fragten wir. Scholz beruhigte, das sei »lange vorbereitet«. – Hmm. Es ist nun 2026. Wer außer Russland ist NOCH in Schussweite?

Unsere Empathie ist suizidal – und sehr schräg. Wir lieben nicht »den Nächsten wie uns selbst« – wir lieben den Fernsten so sehr, dass wir dafür den Nächsten, die eigenen Kinder und dazu unsere Heimat opfern. Wie kam es eigentlich dazu?

Verschiedene Staatsformen, große politische Thesen – doch am Ende zählen nur zwei Fragen: Wird das Volk überleben? Und sind die Menschen samt ihrer Familien glücklich? Alles übrige wie Parteien und Staatsformen sind zweitrangige Etiketten.

In New York plant Zohran Mamdani die Steuer auf »reiche und weiße« Bezirke. Ist es eine Variation der Dhimmi-Steuer des Kalifats? Nein, die »Dschizya« ist eine Schutz-Abgabe. Hier geht ein Neo-Sozialist gegen Weiße vor – ohne den versprochenen Schutz.

Was tat Jesus am Samstag zwischen Kreuz und Auferstehung? Er predigte im Hades. Warum? Damit auch die Verlorenen eine Chance haben. Also etwa wie du als Denkender bei jeder Familienfeier.

Ich leide am Fernwehweh – der Sehnsucht nach einer Sehnsucht, die es so nicht mehr gibt. Es ist einfach zu einfach, an einst ferne Orte zu fliegen. Und wenn man dann dort ist, stehen vor dir hundert Leute in der Schlange, aufs Selfie wartend.

Selig sind die, die sich nicht für schlau halten. (Damit sind aber schmerzhaft viele unserer Mitmenschen »unselig«. Besser, im Zweifelsfall nicht allzu schlau zu sein.)

Paris brennt, wieder mal. Ein Fußballspiel wurde von »jungen Männern« zum Anlass genommen, ein wenig Bürgerkrieg zu spielen. Doch tatsächlich ist es ein Krieg gegen Frankreich, gegen Europa, gegen alles, was hier einst als gut und heilig galt.

Belfast: Auf offener Straße versucht ein Mann, einem anderen den Kopf abzuschneiden. Politik sagt, der Westen sei »moralischer«, wenn er so etwas erträgt. Die schreckliche Tat ist aber vor allem eines: Sinnbild für das, was Europa angetan wird.

Wie lange bleibt dein Leben sinnvoll, wenn dir der Strom abgedreht wird? Wie lange, wenn auch der Handy-Akku leer ist? Und wie lange würde Deutschland weiterwurschteln können, wenn Frankreich den Strom und USA die Internet-Software abdrehen?

Der Sisyphos des Camus schiebt den Felsbrocken wieder und wieder hoch. Warum? Weil er dazu »verdammt« ist. Doch wozu bist Du »verdammt« – und wer war es, der dich »verdammt« hat?

Sind die Zeiten böser, gefährlicher, dunkler geworden? Schlimmer als ein mythisches »Damals«? Nun, eines steht fest: Manche Bösen wirken SCHAMLOSER, und eines hat womöglich mit dem anderen zu tun.

Tausende junger Marokkaner stürmen die alten spanischen Enklaven Ceuta und Melilla, wollen in die EU. Am Tag zuvor begnadigte Marokkos König 1.788 Verurteilte. Es sieht sehr koordiniert aus – aber koordiniert von wem?

Der Buddha erklärte, wie lange ein Weltzeitalter dauert: Ein Mann streicht alle hundert Jahre einmal mit einem Seidentuch über einen Berg. Der Berg wird abgetragen sein, bevor das Zeitalter vorüber ist. So ähnlich ist es mit deutschen Abschiebungen.

Du kannst leugnen, was geschieht, oder hinschauen und daran zerbrechen. Oder du nutzt den einen Rahmen, in dem du das Grauen anerkennen und trotzdem Schönheit in der Welt sehen kannst.

Es gibt ein deutsches Wort für den Pseudo-Mut, lautstark gegen das zu sein, was ohnehin schon verurteilt ist: Gratismut. Kostenloser Mut. Gratis so, wie eine Gratis-Bratwurst gratis ist (etwa nach der Impfung).

Der Tod und die Dummheit tun immer nur den anderen weh. Ähnlich ist es, wenn eine Seite der Debatte (die »Linken« und »Guten«) sich von Logik, Wahrheit und kohärentem Wortsinn losgesagt hat. Es tut nur denen weh, die auf Sinnhaftigkeit bestehen.

Fünf Wochen mit Tauben unterm Dach, zwölf Tage in einer Klosterzelle. Wieder erstmal aus’m Himmel zurück, noch Dinge zu tun.